REGIO-Mischungen

Unsere seit vielen Jahren bewährte Saatmischung Lebensraum I wird inzwischen im gesamten
Bundesgebiet erfolgreich zur Umsetzung mehrjähriger agrarökologischer Maßnahmen in der
Kulturlandschaft eingesetzt. Um den unterschiedlichen Ansprüchen an Saatmischungen in unserer vielfältigen Landschaft noch besser gerecht werden zu können, regionalisieren wir unsere Lebensraum-Mischung ab dem Frühjahr 2017.
Die Mischungen bestehen wie bisher aus einem Anteil bewährter Kulturarten und einem Wildkräuter-Anteil. In unseren neuen Mischungen bieten wir für jede Region die passenden Wildkräuter an.

Hintergrundinformationen zu den regionalisierten Mischungen können Sie nachlesen, wenn Sie →nach unten scrollen.

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Uckermark mit Odertal UG21 - Hessisches Bergland UG20 - Saechsisches Loess- und Huegelland UG19 - Bayerischer u. Oberpfaelzer Wald UG18 - Noerdliche Kalkalpen UG17 - Suedliches Alpenvorland UG16 - Unterbayerische Huegel- u. Plattenregion UG15 - Thueringer Wald, Fichtelgebirge u. Vogtland UG14 - Fraenkische Alb UG13 - Schwaebische Alb UG12 - Fraenkisches Huegelland UG11 - Suedwestdeutsches Bergland UG 10 - Schwarzwald UG9 - Oberrheingraben mit Saarpfaelzer Bergland UG 8 - Erz- u. Elbsandsteingebirge UG7 - Rheinisches Bergland UG6 - Oberes Weser- u. Leinebergland mit Harz UG5 - Mitteldeutsches Tief- und Huegelland UG4 - Ostdeutsches Tiefland UG3 - Nordostdeutsches Tiefland UG2 - Westdeutsches Tiefland mit unterem Weserbergland UG1 - Nordwestdeutsches Tiefland
 

Warum regionalisierte Wildacker-Saatgutmischungen?

Die Verbreitung unserer heimischen Wildpflanzenarten hängt von vielen ökologischen und biogeographischen Faktoren ab: nicht jede Wildkräuterart kommt in ganz Deutschland vor, sondern ist oft auf gewisse Landstriche beschränkt. In jeder Region haben sich Pflanzen an die jeweils vorherrschenden klimatischen und ökologischen Bedingungen angepasst.
Daher macht es Sinn, auch den Wildacker möglichst ähnlich seiner naturräumlichen Umgebung zu gestalten und auf heimische Arten zu setzen.
Ein Wildacker in Bayern sollte andere Arten enthalten als ein Wildacker in Niedersachsen oder Brandenburg.

Durch die ausschließliche Verwendung heimischer Arten im Wildkräuter-Anteil wird eine noch bessere Einbindung der Bestände in den regionalen ökologischen Kontext erreicht.

Für die Einteilung Deutschlands in 22 Ursprungsgebiete verwenden wir die in der Erhaltungsmischungsverordnung für den Handel mit Wildpflanzen festgesetzte Regionseinteilung. Bei der Auswahl der Arten halten wir uns an den für diese 22 Ursprungsregionen  an der Universität Hannover entwickelten Artenfilter (→www.regionalisiertepflanzenproduktion.de). Dieser zeigt, welche Arten in den Regionen flächendeckend vorkommen. Dadurch wird verhindert, dass gebietsfremde Wildpflanzen ausgebracht werden, die unsere heimische Flora beeinträchtigen könnten.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Lebensraum-Mischungen nicht um zertifiziertes Regiosaatgut (RegioZert) handelt. Die Lebensraum-Mischungen sind für den Einsatz auf landwirtschaftlichen Flächen (mehrjährige Wildäcker etc.) entwickelt worden. Das enthaltene Wildpflanzensaatgut stammt zwar ausschließlich aus eigener Produktion in Deutschland. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit werden bei uns jedoch nur solche Mischungen als Regiosaatgut zertifiziert, die für die Anlage dauerhafter Flächen entwickelt worden sind (RSM Regio, artenreiches Grünland, dauerhafte Säume).  

Lebensraum Regio Flyer → Produktflyer Lebensraum REGIO (PDF)